Freitag, 12. September 2014

Neues Haus. Neue Stadt. Neues Glück.

Es ist vollbracht. Wir sind nun endlich im endgültigen Haus angekommen. Zumindest für mich.
Es ist aber noch viel zu tun. Wenn man schon in dem Haus aus dem man auszieht viel Zeug hatte, und dann in ein Haus einzieht das halb so viele Quadratmeter hat, ist es klar, dass man zu viel Zeug hat.
Wir müssen auch noch ganz viele Sachen von J und M hier behalten. J bekommt sogar noch sein eigenes Zimmer neben meinem also auch im Basement. Dafür müssen allerdings erst noch die Wände  für gebaut werden. Das kann aber auch erst passieren wenn wir die ganzen Boxen weggeschafft haben. Kurz gesagt: Viel zu tun. Die komplette Garage ist voll mit Kisten und im Haus stehen auch noch viele rum.
Die Jungs haben angefangen wieder zur Schule zu gehen was mir vormittags ein ordentliches Freizeit Fenster geöffnet hat. Jetzt muss ich nur noch was finden womit ich die Zeit sinnvoll nutzen kann. Hört sich einfacher an als es ist. Ich kenne hier ja wieder nichts in der Gegend. Als ich Anfang meines Jahres nach Montvale gekommen bin habe ich nur eine Woche in Montvale gelebt, hab also auch nicht viel gesehen. Jetzt muss ich hier gucken wo was ist und wie ich am besten hinkomme. Ich muss allerdings auch zugeben dass ich manchmal etwas zu faul bin um einfach mal rauszugehen. Die Möglichkeit hätte ich. Auto ist da. Ich wollte mich vielleicht im Fitnessstudio anmelden. Da würde ich wenigstens gehen müssen, allein wegen des Geldes.
Wenn es zu Politikdiskussionen in der Familie kommt halte ich immer die Klappe. Nicht nur weil nicht unbedingt der mit der meisten Ahnung bin, sondern weil Amerikaner sowieso einen komplett anderen Blick auf ihre Politik haben als wir Europäer. Selbst wenn wir meinen zu wissen durch die Medien wie oder was da in der Politik in einem Land abläuft, ist es in der Realität manchmal ganz anders. Ich hab da jetzt keine konkreten Beispiele für. Das ist nur das was ich denke und deshalb dachte ich ich misch mich mal nicht als oberschlauer Europäer ein. Obwohl mir mancher Inhalt einer Konversation die ich mitgehört habe doch etwas primitiv vorkam muss ich zugeben. Das hat nichts damit zu tun dass meine Gasteltern festverankerte Republikaner sind. Ist mir ja egal was sie für eine politische Einstellung haben. Kommen wir also zum eigentlichen Punkt dieses Absatzes. Die Amerikaner sind ja sehr kreativ wenn es darum geht, Kritik zu äußern. Auch am System. Deshalb kann man auch in manchen Läden Obama-toilettenpapier kaufen. Ich mein, warum nicht...sagt mehr als tausend Worte...
Koa ist im moment krank. Wir wissen nicht genau was sie hat. Erst hatte sie nur was mit der Pfote was ihr wehtat. Jetzt hat sie aber wohl auch etwas stärker als normal abgenommen. Das etwas nicht stimmte demonstrierte sie mir persönlich damit, dass ich das Rührei mit Käse, was R liebevoll für sie gemacht hatte, komplett auf dem Teppich wiedergefunden habe. Tut mir leid falls ich dem ein oder anderen die Mahlzeit versaut habe. Mein Appetit war dann auch erstmal weg. Na ja gegen ihre Pfote kriegt sie schon Medizin, wir müssen nur noch mal zum Arzt um zu gucken wie sich ihr Gewicht verändert hat.
Sieht ja schon cool aus das neue iPhone. Schön abgerundet so wie ich es mag. Ich überlege ob ich es mir hier in Amerika kaufe und dann in Deutschland benutzen kann. Mal sehen da muss man bestimmt auch einige Dinge beachten dass es dann auch funktioniert...
Okey ich mach jetzt mal was sinnvolles, kann ja nicht angehen hier.
Bis demnächst, Euer Kili

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