Montag, 27. Oktober 2014

Carpe F**king Diem.

Hey Guys, sorry my inner me told me to switch languages again. I just have to do this. It's just that I sometimes ask myself when I talk, if that is really all I learned in the past 5 months. Oh shit, that's right, I've been here for 5 freakin months. And in some way, it kinda freaks me out. I don't even dare to talk about my list of goals I set for the year. I'm afraid to look at it. The list was huge before I left Germany. Accomplishments like speaking english almost perfectly and learn how to cook, always being organized, knowing  cool spots in New York, always doing cool stuff with your 1001 new friends, seem now impossible to accomplish. I don't think even 1 Au Pair did everything on their list, but I also didn't intend to to write a whole new one. If I would accomplish all the goals I set, I would be a perfect human being. But for now, in my opinion, I'm not even close to that. Maybe my expectations were way too high. After all that time of waiting and insecurity, of course, my year had to be perfect. And I'm not putting too much pressure on me. Yes, maybe a little bit, but right now I hate myself for being the guy who always sets goals for himself, but either waits for the last minute to achieve his goals, or blows it all off because of stupid reasons. Sorry guys, this post is not a "Omg I love my life so much#aupair#usa#culturalcare#iheartnyc-post". This is deep shit. This is what I have to deal with right now and I hope that, by writing down my thoughts, I can clear my mind and stop being a freakin coward about things that just simply need to be done. The sooner the better. Just get it over with. I sometimes catch myself  doing the same stupid thing again. Yeah, I can do that some other time. Carpe f**king diem!
Current Mood:


OK. That being said, let's switch to actual things that happened to me this week. Fortunately I got my Au Pair car back. Two weeks ago JJ had a car accident with his jeep. Nobody was hurt, except for JJ's Jeep. So he had to use L's car and she had to use my Au Pair car. I had to share the Truck with R over the week which was impossible if I wanted to go places when R had to do stuff with the Truck. But now everything is good. JJ will still get L's car, but only for certain times. They had to scrap the jeep, the repair would cost more than the car's actual value.
One thing I really can be proud of is that I'm going to the gym a couple times a week. It makes me feel really good and I can blow steam off. Plus, I have something to do while the boys are in school.
Sadly, these two things were the most interesting things that happened to me last week. I really need to get my head outta my ass and do something about my misery. You know what? I gonna put my Laptop away right now and continue reading the book I bought in July. And I promise I'll have more outrageous things to talk about in my next Post. Peace.



Dienstag, 21. Oktober 2014

Six-Flags und New York

Hey alle zusammen, ich bins wieder. Vorletztes Wochenende war ich mit L, den Jungs und einem Freund von T im Six-Flags Amusement Park. Halt ein Freizeitpark wie der Heidepark in Deutschland. Nur eben etwas größer. Aber damit meine ich wirklich alles, Gelände, Fahrgeschäfte, Fressmeilen, Warteschlangen. Alles in allem war der Park zwar schon cool, aber wenn man bedenkt dass wir einen ganzen Tag bis 9 Uhr da waren und nur 5 Fahrgeschäfte nutzen konnten ist das schon traurig finde ich. Die Ticket sind sau teuer und selbst den Fastpass den wir hatten, von dem es drei Sorten gab hat wirklich viel gebracht. Der erste Fastpass, für den man 20$ bezahlen musste hat einem die Wartezeit um 20% verringert. Was sich so anfühlen würde als wäre man einfach zwei, drei Plätze weiter vorne in der Schlange. Also nicht wirklich hilfreich. Der zweite Pass, den den wir hatten, der 60$ pro pass gekostet hat hat die Wartezeit um 50% reduziert. Kann man sich also ungefähr ausrechnen in wie vielen Fahrgeschäften wir gewesen wären wenn wir keinen Pass gehabt hätten. Der "Pass" war auch kein richtiger Pass sondern eher so ein high-tech Schrittzähler den man sich an die Hose klemmt. Damit musste man nämlich jede Fahrt die man antreten wollte vorbestellen, also den Platz in der Schlange. Man konnte auch immer nur eine Fahrt vorbestellen, wo dann wenn man angekommen ist zu der Zeit die man vorbestellt hat der Pass gecheckt wurde und danach die nächste Fahrt vorbestellt werden konnte. Der dritte Fastpass hätte 110$ gekostet, zu den 50% hätte dann noch ein zweites mal fahren dürfen. Nebenbei waren die Fastpässe auch nicht für alle Fahrgeschäfte, sondern nur für die großen Achterbahnen. Die Amis wissen echt wie man den Leuten das Geld aus der Tasche zieht. Sonst war es ein cooler Park der auch ein Halloween Thema hatte. Abends streiften dann auch ganz viele verkleidete Menschen durch den Park um die Leute zu erschrecken. Der arme J kam aus dem heulen gar nicht mehr raus. Wir haben uns dann auch auf den Heimweg gemacht. Ach und ich hab meinen ersten Corndog gegessen. Ich war mäßig beeindruckt. Von all diesen Spezialitäten die Amerika zu bieten hat fand ich  dass Corndog nicht oben auf der Liste stehen sollte.

Meine Arbeitswoche war normal bis auf ein zwei Vorfälle. T hat meine Unwissenheit zu seinem Vorteil genutzt. Was mich wirklich genervt hat. Er merkt dass er sein Spanischbuch in der Schule vergessen hat. Um 16.45 Uhr, die Schule schließt um 5. Wir natürlich zum Auto gehetzt, ich mit 2 mp/h schneller als die Geschwindigkeitsbegrenzung zur Schule gerast. Und das hat mich am meisten aufgeregt. Wir steigen aus und er stapft seelenruhig auf die Eingangshallentür zu. War mir eigentlich klar dass er das Buch gar nicht haben wollte, da wir nämlich vorne nicht reingekommen sind und er mir verschwiegen hat dass es noch einen Hintereingang gab. Dafür hätte ich mir den weg auch sparen können. Die Schule ist einmal um die Ecke, aber es geht mir ums Prinzip! 
Bei J weiß nie richtig ob er mich jetzt mag oder nicht im einen Moment haben wir richtig Spaß im anderen wirkt es so als kann er mich überhaupt nicht leiden. Eines Abends hatte ich mich zu Joseph an den Fernseher gesetzt. Er hat mir gesagt dass ich gehen soll weil er mich da grad nicht haben will, was schon unverschämt genug ist, aber dann auch noch den Fernseher auszuschalten damit ich ihn nicht weiter störe fand ich richtig dreist. Amerikanische Kinder (nicht alle) haben meiner Meinung nach auch ein ganz anderes Charmgefühl. Manche Sachen sind ihnen einfach nicht peinlich. Ich zum Beispiel hätte mich als ich so alt war sowas nie getraut zu einem Gast zu sagen vor allem wenn der Gast eine längere Zeit da ist und "Teil der Familie" sein soll. Das entweichen gewisser Gase aus dem Darmbereich ist ihnen meist egal. Im Gegenteil sogar die beiden haben in meiner Gegenwart flatuliert, der eine oder der andere Angriff ging auch auf mein Gesicht was ich natürlich absolut gar nicht lustig fand. Furzt der mich doch einfach an. Sorry aber pupsen beschreibt das nichtmal ansatzweise was ich da riechen musste. Mein Gürtel fing an immer mehr wie eine Peitsche auszusehen. Quatsch sowas würd ich nie machen, aber träumen wird man ja wohl noch dürfen.

Letztes Wochenende hatte ich wieder Sturmfrei, was sowohl Segen als auch Fluch ist. Du hast zwar das Haus für dich, du hast aber auch das Bedürfnis bzw fühlst dich auch verpflichtet etwas zu unternehmen. Klingt ja alles schön und gut aber für mich ist es sau schwer eine Verabredung zu vereinbaren, weil von den wenigen Freunde die ich bis jetzt gewonnen habe, haben nur sehr wenig Zeit. Außerdem sind davon 60% Deutsche oder Schweizer. Und jetzt kann ich zu allem überfluss auch nicht mehr den Jetta benutzen weil JJ seinen Jeep zu schrott gefahren hat und er jetzt L's Auto bekommen hat. Sie muss dann folglich mit dem VW zur Arbeit fahren. Lässt sich abwarten was in Zukunft passiert.
Am Sonntag war ich endlich mal wieder in New York mit Theresa einem anderen Au Pair. Gehen wir so gemütlich auf dem Times Square spazieren, kommt da auf einmal ein Typ mit zwei Schweinen an der Leine vorbei. Ich hab sie dann kurz gestreichelt und sogar die Leine gehalten. Ich hatte keine Wahl er hat sie mir einfach in die Hand gedrückt.
Später waren wir dann noch auf der Brooklyn Bridge. Hat mir sehr gut gefallen. War nur leider etwas voll. Und auf dem linken Gehweg sind die Radfahrer immer vorbei gerast. Die auch extra eine Pfeife brauchten um ein paar blöde Fußgänger auf den Gehweg zurückzupfeifen. Hab bei den Fotos ein bisschen mit den Effekten rumgespielt:)

 Six-Flags

 Batmobil

 Blutbrunnen

 So sah es in einem Vorgarten eines Hauses aus. Sah richtig gut aus


Schweine. Weil Hunde einfach zu Mainstream sind.

Ok.

Immerhin Sitz können sie...

 Brooklyn Bridge






Dienstag, 7. Oktober 2014

Herbst

Hey tut mir leid ist schon wieder länger als ne Woche her dass ich mal wieder was poste, aber ich kann euch trösten, dieses mal sind ganz viele Bilder dabei. Also was ist die letzte Woche passiert, zum einen wurde genau festgestellt was jetzt mit Koa los ist. Also sie hat kein Krebs. Sie hat eine andere Krankheit die mit ihrer Verdauung zu tun hat. Ich habs aufgegeben zu versuchen den langen Namen auswendig zu lernen. Der Punkt ist, es ist keine agressive Krankheit, aber mit der zu leben gelernt werden muss, und deren Zukunft nicht vorraus gesagt werden kann. Sie bekommt spezielles Futter mit weniger Fett. Was vom äußerlichen her genauso aussieht wie das was Hunde in Deutschland als normales Futter bekommen. Im moment sieht es auch gut aus. Sie wirkt wieder aktiver und ihre Werte haben sich auch verbessert. Ich weiß jetzt nicht mehr welcher genau, bei der ersten Untersuchung war ein bestimmter Wert weit entfernt vom Normalwert. Sie sieht trotzdem noch dünn aus obwohl das auch schwer ist durch ihr dickes Fell zu erkennen. Erst wenn man sie streichelt spürt man die Rippen. Aber das bessert sich hoffentlich auch noch. 

Die Jungs bringen mich hin und wieder mal auf die Palme aber im großen und ganzen hat sich die Zusammenarbeit etwas verbessert. J zieht sich jetzt endlich auch alleine morgens an ohne die Hilfe seines Vaters und ich kriege die Jungs auch etwas schneller wach. Was die Sauberkeit betrifft hat sich nichts bei den Jungs verändert. Mal sehen ob man da nochmal irgendwann was drehen kann. Auch das zuhören fällt ihnen noch sehr schwer. 
Ja Mama ich weiß, hier gehts jetzt aber nicht um mich...
Das Beispiel hatte ich auch schon mit J. Man sagt ihnen etwas worauf sie achten sollen, und 5 min später machen sie GENAU DAS nicht was sie machen sollten, z.B ihren Dreck wegzuräumen. Entweder weil es ihnen so scheiß egal war was man ihnen gesagt hat, dass sie es wirklich vergessen haben, oder weil sie doch wussten, aber einfach keinen Bock hatten es wegzuräumen. Also wenn man eins beim Au Pair sein lernt, dann ist es das, dass man schon eine Vorstellung hat, wie man seine Kinder später erziehen will. Glaubt mir mal, meine Kinder werden ihre Windeln selber wechseln, so gut werde ich sie erziehen. Noch ein kleine Geschichte zu J. Er mag es gar nicht wenn man sein essen anfasst. Wenn man ihm also was abgeben will, muss man das ohne die Hände zu benutzen. Eines Nachmittags wollte ich mir mein Mittagessen genehmigen. Darunter auch Broccoli... oder Brockoli? Wie auch immer, zufälligerweise ist Broccoli oder Brockoli so ziemlich das einzige Gemüse was er isst. Höchstens noch Mören aber das ist dann auch eine Ausnahme. Als er den Broccoli oder den Brockoli gesehen hat wollte er also ein Stück abhaben. Ich natürlich, großzügig wie ich nunmal bin erlaube ihm sich ein stück zu nehmen. Er tut dies auch und hatte den Broccoli oder den Brockoli schon fast im Mund, als ich von ihm nur ein scheinheiliges Grinsen, ein "Nevermind..." und den Broccoli oder Brockoli wieder auf meinen Teller zurück bekam. Danke.

Ich war früher auch nicht immer der sauberste. Damit ist jetzt nicht Duschen und Körperpflege gemeint. Eher die Sauberhaltung meiner Umgebung. Man  muss wohl manchmal einfach einen Spiegel vorgehalten bekommen. Hm jetzt merke ich grad dass mein Nachttisch auch mal wieder aufgeräumt werden könnte...
Ach ja zum Thema aufräumen. Das Haus sieht jetzt auch schon ein großes Stück mehr nach einem bewohnten Haus aus als nach als einem Meer aus Boxen. Wir hoffen dass wir das Haus das nächste oder übernächste Wochenende fertig kriegen. 

Da jetzt auch bald Halloween ist haben wir uns schonmal Halloween Kostüme angeguckt bzw. sind in einem Laden gewesen in dem sich alles um Halloween dreht. Ich hab noch nie so einen freakigen Laden gesehen. In Deutschland würde man wahrscheinlich für verrückt erklärt würde man sich diese Dekorationen für sein Haus kaufen. Die teilweise mehrere hundert Dollar kosten weil es lebensecht große Figuren sind die eben, schrecklich aussehen, aber eben schrecklich gut;)
Josephs Kostüm haben wir bereits gefunden. Ich muss noch überlegenals was ich gehe. Man muss auch nicht gruselig verkleidet sein. Man kann als alles gehen. Muss man natürlich abwägen ob man für den einen Tag im Jahr halt das Geld für ein Ganzkörper Kostüm ausgibt, oder sich einfach nur einen Schnurrbart über die Lippe klebt und das dann als Verkleidung herhält. Mal sehen ich werd mir aufjedenfall nichts teures kaufen. Joseph sieht schonmal nicht schlecht aus, er geht als so eine art Zombie-Clown. Was lustig ist, weil T Clowns hasst.

Gestern hatten wir ein Au Pair Meeting  in der Feuerwehr in Rivervale. Hätte ja nie gedacht dass ich mich sowas interessiert aber für einen Tag war das schon ziemlich cool. Wir haben wieder etwas über Fire-Prevention gelernt und durften dann die Uniformen anziehen und mit dem Firetruck rumspielen. War schon ziemlich lustig. Und die fire fighter, wie sie hier heißen, die uns alles gezeigt haben waren auch richtig nett. 
Beim letzten Au Pair treffen, was aber inoffiziell war, sind wir zu einem Fußballspiel der New York Redbulls gegangen. Dafür dass Fußball so uninteressant in Amerika ist, war das Stadion ziemlich gut besucht. Also Fußballspiele in Amerika sind vielleicht sportlich nicht so hochtrabend wie in Europa dafür ist das drum herum viel einladender. Alte Fabrikhäuser haben als Parkhäuser gedient, wo sich Familien oder gar meherere zusammen um ihre Autos herum setzen und einfach schon ne pregame BBQ-Party starten. Die Idee finde ich richtig gut. Um das Stadion rum waren kleine umzäunte fußballfelder aufgebaut in denen Kinder sich schonmal in Fußballstimmung bringen konnten. Klar gabs auch wieder massig an Essenständen die alle überteuert waren aber hey, wer schon ne BBQ-Party hatte brauch ja nicht noch ein Bier für 10 $ kaufen. 
Ich fühle mich immer etwas komisch beim daneben stehen wenn das Stadion aufsteht und alle voller Stolz und mit der Hand auf der linken Brust der singenden Dame zuhören die die Nationalhymne singt.
Die Redbulls hatten sogar einen Starspieler in der Aufstellung. Thierry Henry der lange Zeit in der Französischen Nationalmannschaft gespielt hat. Leider erkennt man ihn auf den Fotos nicht wirklich. Er ist die Nummer 14. Er hat auch das einzige Tor der Partie geschossen. Spielerisch fand ich das Spiel jetzt auch nicht so schlecht. Hat doch Spaß gemacht zuzugucken.
 Ich beim überschmeißen der Sauerstofflasche

 Gruppenfoto

 Ich und Lady, ja das ist ihr Name


Kilian Lehenrt. Fire fighter.

 sich wieder auszuziehen war schwieriger als gedacht

 Firetruck

 Firetruck. Full-shot.

 sieht nach einem verdammten Raumschiff aus!


Der, der nichts anbrennen lässt.




 Redbull-Stadium

 Wir waren sehr früh da es hat sich noch mehr gefüllt




 Tierry Henry

 J der Zombie-Clown




















Ich hab einen Snack gefunden den ich gerne mal esse. In Deutschland auch nicht wirklich vorstellbar bzw. hab ich sowas bei uns noch nicht gesehen. Was äußerlich an eine geschälte Banane erinnern könnte, ist eigentlich nur eine Mozarellastange. Nicht so gesund wie eine Banane, schmecken tuts aber gut. und damit verabschiede ich mich mal wieder. Ich musste einiges aufholen, sorry.