Mittwoch, 8. April 2015

Roadtrip

Ich bin wieder zurück! Man war das ein Trip! Ich hätte nie gedacht dass es so ausgegangen wäre, vor allem weil es Komplikationen im Vorfeld gab. Vom an Anfang hörte es sich auch eher nach einer verrückten Idee an, bis zum eigentlichen Abreisetag wo es dann Realität wurde. Ich fange am besten ganz am Anfang an. Wie so ziemlich jedes andere Au Pair habe ich mir auch eine bucket-list erstellt, bedeutet eine Liste mit Dingen die ich in Amerika machen will bevor ich wieder zurückfliege. Diese Liste sah für mich am Anfang meines Jahres eher unrealistisch aus, die chance dass ich viele oder alle meine Wünsche abhacken könnte, wirkte schwer realisierbar. Bis zum Roadtrip, denn ich habe alleine  innerhalb von 9 Tagen, mehrere Wünsche abstreichen können. Dabei muss man manchmal ein Auge zudrücken, denn ich habe nicht exakt genau das gemacht was auf meiner Liste stand, es war nur etwas abgewandelt aber im Kern das selbe. Ich sage jetzt noch nicht was es war, man erzählt ja auch nicht die Pointe eines Witzes am Anfang.
Ein Roadtrip stand also auch auf meiner Liste, wie ich ja aber sagte hätte ich nicht gedacht dass ich mal die Gelegenheit dazu bekommen würde. Ich war also sehr erfreut und überrascht, als ein italienisches Au Pair aus Ridgefield mich anschrieb und mich fragte ob ich mit ihr, und hoffentlich noch anderen so etwas unternehmen wollen würde. Es ist nicht einfach mit anderen Au Pairs zu verreisen, denn die meisten haben schon andere Pläne. Nun waren wir also schon zu zweit und waren jetzt auf der Suche nach mindestens 2 Au Pairs mehr. Erst sah es wirklich so aus als würden wir niemanden finden aber letztendlich hatte Valentina, die Italienerin doch noch Au Pairs gefunden die ähnliche Ideen hatten. Wir waren also 5 Au Pairs. Drei deutsche Au Pairs, zwei Jung und ein Mädchen. Valentina hatte sie glaube ich über Facebook gefunden, wo es viele Au Pair Gruppen gibt in die man reinschreiben kann. Ist aber schon ziemlich cool dass es doch so einfach war Mitreisende zu finden. Das Mädchen von den deutschen Au Pairs, bot sogar an, dass wir ein älteres Auto ihrer Gastfamilie für den Roadtrip benutzen könnten. Das wäre zu schön gewesen um wahr zu sein. Dann hätten wir uns das Geld für das gemietete Auto gespart. Allerdings war ich mehr als zufrieden mit unserem Mietwagen. Wir hatten uns schon darauf verlassen dass wir das Auto bekommen würden, als Daniela das deutsche Au Pair das den Wagen zur Verfügung stellen sollte, einen Familiären Notfall hatte und den Roadtrip für sich absagen musste. Erst hörte es sich wie eine überzogene Ausrede an, aber es war wohl wirklich ein Notfall, sie meinte sogar sie müsste nach Deutschland fliegen. Ob sie letztendlich geflogen ist, oder was eigentlich passiert ist weiß glaube ich bis jetzt keiner. Sie tut mir wirklich leid, denn sie WIRKLICH was verpasst. Durch ihren ausstieg hatten wir allerdings auch mehr Platz auf der Rückbank, denke nicht dass es so angenehm wäre mit 3 Leuten hinten zu sitzen. Derjenige der in der Mitte sitzt hat immer die A-Karte gezogen. Er kann sich nirgendwo mit dem Kopf anlehnen und wenn man so übermüdet ist, dass man trotzdem irgendwann einschläft, hat man beim aufwachen starke Nackenschmerzen. Ich weiß das, ich habe auf einer Autofahrt nach Paris in der Mitte gesessen.
Wo war ich? Ach ja, also da standen wir also, 1 Woche vor unserem feststehenden Urlaub mit allem geplant, geistig schon den Koffer gepackt, nur das wichtigste hat gefehlt, das Auto. Wir hatten aber ohne Daniela sowieso eins gemietet also war es kein totales Fiasco. 
Der Plan war der, dass ich mit Valentina den Zug nach New York nehmen würde, dann von New York aus den Bus nach Washington D.C wobei sie bei Anreise und Rückreise, beide Male die Zeit falsch im Gedächtnis hatte. Zum Glück waren wir zu früh da aber, sowas kann sogar ich mir merken. Hat ja aber auch alles so ziemlich reibungslos geklappt. Bis wir am Abend im Ronald Reagan Flughafen waren. Wir sollten Marcel (einer der Jungs die mitgereist sind) vom Flughafen abholen und hatten vorher noch ein bisschen D.C bei Nacht erkundet. Ein französisches Au Pair das wohl auch mal in Ridgefield war, hat uns mit dem Auto rumgefahren und zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gebracht. Die wenigen Sehenswürdigkeiten in D.C sind alle nicht weit voneinander entfernt. Washington Monument, das Weiße Haus, Lincoln Memorial usw. Ich war ehrlich gesagt geschockt wie winzig das weiße Haus eigentlich ist. Es war aber keine Optische Täuschung, es ist wirklich so klein, im Fernsehen sieht es viel größer und majestätischer aus. Könnte man schon fast sagen dass der Präsident ja sehr bescheiden ist.
Zurück zum wichtigen. Wir haben am Flughafen also Marcel kennen gelernt, der auch richtig nett ist. 
Ich hatte im Flughafen erstmal nochmal ein bisschen geschlafen, denn ich war immer noch krank.
Ferdaus (Ja er heißt wirklich so, und es wird so gesprochen wie es gelesen wird) sollte also weil er vom anderen Flughafen gekommen ist, das Auto mieten und uns dann abholen. Da gab es dann leider erstmal Probleme, denn die ersten Auto Vermieter wollten ihm kein Auto vermieten. Manche Vermieter vermieten ihre Autos nicht an unter 25 Jährige bzw. machen es nur wenn man eine Kreditkarte hat. Long story short, er hat es doch bekommen und wir konnten uns dann auch um 2 Uhr morgens am Ronald Reagan Flughafen treffen um dann gemeinsam unser Abenteuer zu starten...

Ferdaus ist den ganzen Roadtrip durch gefahren, da er der einzige war der auf das Auto versichert war. Er ist ein wirklich guter Fahrer. Unser erster Stop war also Myrtle Beach am nächsten Morgen. Das erste mal Strand nach dem viel zu kalten New York und Washington. Ist ein schöner Strand, haut dich aber nicht von den Socken. Dort haben wir dann ein paar Stunden verbracht, haben gefrühstückt, sind den Strand endlang gegangen und haben dann entschieden weiter zu fahren. Wir wollten ja so schnell es geht in den Süden. Nächster Stop war Charleston. Ich war ja schonmal dort, mit meiner ersten Gastfamilie. Charleston is eine richtig süße kleine Stadt. Die Häuser haben diesen Southern Stil und teilweise sind ältere Gebäude dabei was auch sehr schön aussieht. Wir sind ziemlich lange in Charleston rumgeirrt um nach einen geeigneten Ort zum Essen zu suchen. Ein kleines Restaurant eben. Natürlich wäre das erste in dem wir gewesen sind, aber dann verlassen haben, das beste gewesen. Wenigstens haben wir ein bisschen Kalorien verbrannt, außerdem ist es gut sich zu bewegen wenn man so viel im Auto sitzt. Von Charleston sind wir dann aber auch noch am gleichen Tag abgereist, um dann in Jacksonville in einem Motel zu übernachten. Da Ferdaus um die 40 Stunden wach gewesen ist. Er hat sich aber gut gehalten. Wir sind also in 2 Tagen bis nach Florida runtergefahren. Mit den Zwischenstops ist das schon sehr beeindruckend. Hier in Amerika ist das Highway System auch sehr einfach. Du fährst einfach auf einen bestimmten Highway, auf dem du dann quasi den ganzen Weg runter in den Süden fährst. Der nächste Stop in Florida war dann Saint Augustine. Eine sehr historische Stadt. Sie ist die älteste Stadt Nord-Amerikas. Hat mir wirklich gut gefallen. Es stand auch noch eine kleine Festung nah am Wasser. Wir wollten sie uns eigentlich angucken aber dann bemerkten wir dass man Geld bezahlen musste also sind wir nur drum rumgelaufen und haben sie uns so angeguckt. Von St. Augustine ging es dann weiter bis nach Boca Raton wo wir unsere erste nacht bei einem Couchsurfing Host hatten. Für die die es nicht wissen, Couchsurfing ist eine Website, bzw eine App, auf der man sich anmelden kann und dann Hosts findet bei denen man einen oder mehrere Tage im Haus Wohnung etc. schlafen kann. Meistens schläft man auf der Couch, daher der Name Couchsurfing, simpel, oder? Das war meine erste Erfahrung mit Couchsurfing und alle unsere Hosts waren Klasse. Wir haben sehr nette Leute kennen gelernt. Wenn man couch surft, hat man auch immer den Vorteil dass man bei einem Einheimischen wohnt. Das heißt wenn sie Zeit haben, können sie dir etwas von der Stadt zeigen. Mit unserem ersten Host sind wir dann auch erstmal zu Strand und haben da relaxt. Er hatte auch ein Skimboard dabei was wir gleich ausprobiert haben. Es ist aber viel schwieriger als es aussieht. Skimboarden funktioniert so dass man das board auf möglichst stilles und seichtes Wasser legt und dann anschubst. Wenn die Wellen gerade gebrochen sind ist meist der beste Zeitpunkt. Danach rennt man hinterher und springt auf das gleitende Board  und versucht das Gleichgewicht zu halten. Es ist schwieriger als es aussieht. Ich habe Video Material das dies beweist!
Fürs Abendessen sind wir dann erstmal zu Aldi, ja die haben Aldi hier. Ist sogar ziemlich ähnlich aufgebaut hier und selbst die shopping carts, haben die kleinen Fächer wo man eine Münze reintun muss. Wir haben dann Fleisch gekauft und bei unserem Host in der Wohngemeinschaft dann Burger gegrillt. Haben richtig gut geschmeckt.
Am nächsten Tag sind wir früh aufgestanden wie jeden tag. Aber diesen tag extra früh weil wir bis nach Key West runter gefahren sind. Key West ist unglaublich. Es gibt nur eine Straße die auch aus mehreren Brücken besteht, mit der du Key West erreichen kannst. du fährt quasi von Insel zu Insel. Du fährst also auf den Brücken die Kilometer lang sind, und um dich ist nur Wasser. Sehr beeindruckend. Auf dem Weg dahin waren wir noch an zwei Stränden und an einem haben wir sogar Delfine gesehen. Leider waren sie relativ weit weg  aber wir konnten ihre Flossen aus dem Wasser ragen sehen. Beim anderen Strand haben wir dann mit ein paar anderen Kerlen Beach-volleyball gespielt. Deren Hälfte allerdings schon ordentlich einen im Tee hatte, also war es teilweise lustig mit anzusehen wie sie trotz ihres Alkohol-Pegels versucht haben professionell beim spielen auszusehen. Beim spielen haben wir dann aber auch Leute kennen gelernt, die nicht komplett bescheuert über den Sand gestolpert sind. Die haben wir dann später in einer Pool Bar wieder getroffen, die waren alle in ihren 20ern. Nach ein paar Runden Pool-Beer-Pong, mit der Ausnahme dass ich in der Bar nicht trinken konnte (Ich hab mich echt wie ein verdammtes Kleinkind gefühlt. Ich war natürlich auch der einzige der nicht 21 war), haben wir dann auch beschlossen zusammen das Nachtleben von Key West zu erkunden. Mein Alter war natürlich wieder ein Hindernis aber wir haben es trotzdem geschafft mich in die meisten Bars zu schmuggeln. In der einen Bar gab es ein Trinkspiel, oder besser gesagt ein Turnier. Das Spiel bestand aus zwei Dreirädern für Kinder, zwei Fässer, zwei Shotgläsern, einem widerlichen Pfeffer-imnz Schnaps, und schon massiv angetrunkenen Kandidaten. Den Rest kann man sich selber denken. Ich hätte fast gewonnen! Danach sahen wir etwas was ich noch nichtmal auf meiner Bucket-List stehen hatte. Ein Bulle. Natürlich kein echter, aber passte in das Schema meiner Liste. Eine Rechteatbretung später saß ich also auf dem Bullen und habe mich auch ganz gut gehalten dafür dass es mein erstes mal war. Danach sind wir noch in ein paar anderen Bars gewesen aber die waren ziemlich leer weil Spring break in Key West schon vorbei war. Die Nacht haben wir in einem Hotel verbracht, weil wir keinen Host in Key West gefunden haben. Am nächsten morgen wurde dann erstmal das halbe Frühstücksbüffet des Hotels ins Zimmer geschmuggelt und dann so wie es irgend ging in die Koffer gestopft. Wir sind arme Au Pairs, wir müssen sparen! Von Key West sind wir dann wieder auf dem Weg nach oben nach Miami gefahren. Die meiste Zeit haben wir am South Beach verbracht und sind danach noch bisschen durch die Läden geschlendert. Abends sind wir dann wieder nach Boca Raton wo uns der selbe Host nochmal aufgenommen hat. Am nächsten morgen ging es dann wieder Früh los. Daytona Beach war das nächste Ziel. Dort ist eine große Rennstrecke für Nascar Rennen. Unser Host in Daytona wohnte in einem Condo im 17. Stock also mit ziemlich coolen Blick auf Daytona der Condo hatte auch einen Pool und ein Hottub. Haben wir mit ihm natürlich beides gleich ausprobiert. Leider es sehr gebrannt als ich in das die der) Hottub gestiegen bin, weil teilweise einen kleinen Sonnenbrand hatte. Obwohl ich mich eingeschmiert habe.
Später sind wir noch zum Essen ausgegangen wo uns unser Host auf seinem Pickup-Truck mitgenommen hat. Nach dem Essen sind wir noch ein paar Clubs, die aber auch eher tot waren. Und ich weiß nicht wie es dazu gekommen ist aber wir waren dann auf einmal in einem Club und waren dann auf der Tanzfläche. 4 Männer - Eine Frau. Alle nüchtern. MOST. AWKWARD. MOMENT. EVER. Auf dem Rückweg haben wir uns dann etwas fester an der Seitenwand des Trucks festgehalten. Denn unser Host hatte schon ein paar Bier intus. Wir haben es aber sicher nachhause geschafft. Ich konnte dann die Nacht erstmal schön auf dem Boden schlafen. Glücklicher Weise hatte unser Host einen sehr weichen Teppich sodass es noch erträglich war. Am nächsten Tag ging es dann ab nach Savannah. Savannah ist auch eine süße kleine Stadt. Sogar noch etwas kleiner als Charleston. Sight-seeing mäßig gab es bis auf Häuser mit Geister Geschichten nicht viel zu sehen. Die Stadt hat aber trotzdem ihren Charme. Manche Geister Häuser in Savannah werden sogar vermietet weil manche Leute so auf dieses Paranormale Zeugs stehen. Es sind eigentlich normale Häuser wo mal etwas schlimmes passiert sein soll. Zu Ferdauses und Marcels entzücken hatte unser Host eine PS4 mit Fifa15 in seiner Wohnung. Da haben sie dann den Abend erstmal dran gedaddelt. Ich bin früh ins Bett gegangen , weil ich Kopfschmerzen hatte. Am nächsten morgen sind wir nach unserem Host aus dem Haus gegangen und er hat uns sogar so weit vertraut dass er uns den Schlüssel gegeben hat und wir ihn nach dem abschließen unter der Matte verstecken sollten. Nächster Halt: Wilmington.
Wilmington ist dadurch bekannt, dass es die Filmlocation von mehreren Filmen und Serien ist. Unter anderem Teile von Iron Man soll dort gedreht worden sein. Und die Serie One Tree Hill. Zwei Häuser in denen gedreht wurde, waren zwei Häuser weiter entfernt von dem Haus unserer Hosts. Dieses mal hat eine ganze Familie uns gehostet. Ein junges Pärchen mit zwei kleinen Jungs. 1 und 3. Wir wollten dann auch gleich erstmal zum Strand um es nochmal ein letztes Mal zu genießen bevor wir wieder ins kalte Washington zurückkehren mussten. Der Papa hatte zufällig ein Surfbrett im Hintergarten stehen das er uns dann einfach mitgegeben hat. Wir haben es dann aufs Auto geschnallt und ab ging die Luzie.  Keiner von uns wusste wie man surft, und der Papa ist auch nicht mitgekommen um es uns zu erklären. Also mussten wir es auf eigene Faust probieren. Das Ergebnis war natürlich nicht unbedingt prickelnd. Aber es hat trotzdem mega Spaß gemacht. Und so schlecht war ich gar nicht fand ich, dafür dass ich noch nie vorher gesurft bin. Ich will auf jeden Fall nochmal surfen lernen.
Auf dem Rückweg waren wir dann noch essen in einem Sandwich-shop und haben da zwei Typen kennen gelernt mit denen wir uns lange unterhalten haben. Einer von ihnen kam aus Alabama und hat erzählt wie rassistisch der Süden teilweise noch ist. Und wie das mit den Waffen ist. Er hat erzählt dass bei ihm zuhause jeder in seiner Familie eine Waffe besitzt! Jeder! Und nicht nur kleine süße Pistolen sondern teilweise auch größere Kanonen. Und seine Familie sei wohl noch milde ausgestattet. What. the. fuck?!
Er war aber ganz cool und klang nicht so als würde er das wirklich unterstützen. Er ist halt damit aufgewachsen. Klingt schon komisch das zu sagen. Bevor wir zum Haus zurück sind haben wir dann noch Eis für uns und die Eltern gekauft. Die Jungs waren schon im Bett. Am nächsten Morgen ging es dann wieder früh los. Auf zur letzte Stadt, Washington. Unser Host in Washington war ein richtig cooler Typ. War allerdings schon 40 was man ihm überhaupt nicht ansah. Er schreibt screenplays für TV-Shows und Kinderbücher. Und einen Hund Namens Charlie hatte er. In Washington haben wir dann Bikeshare ausprobiert. Es funktioniert so dass mehrere Stationen über die Stadt verteilt sind. Man bezahlt dann 7 Dollar für 24 Stunden und kann dann die Fahrräder benutzen. Man muss allerdings das Fahrrad spätestens nach 30 min wieder zu einer Station bringen und sich ein neues holen ansonsten muss man zusätzlich 2 Dollar bezahlen. Keine Ahnung wieso. Unser Host wohnte in Arlington was nicht direkt in Washington ist, deshalb kamen uns die Fahrräder zu Gute, da wir das Auto auch schon wieder abgegeben hatten. Wir sind dann mit den Fahrrädern Abends in die Stadt um irgendwelche Au Pair Freunde von Marcel zu treffen. Wir dachten eigentlich das treffen wäre eher casual aber wir fanden uns dann in einem Restaurant wieder in dem ein paar andere Au Pairs, die meisten von ihnen waren französisch, die den Geburtstag einer Freundin gefeiert haben. Natürlich kannten wir keinen und das Restaurant war auch ganz schön teuer. Ich fand die französischen Au Pairs etwas nervig. Wirkten so als würden sie sich für was besseres halten. Wir haben auch nicht gegessen weil der Laden zu teuer für uns war. Als wir dann alle am gehen waren, hatten die Mädchen erstmal Probleme zu bezahlen weil sie alle mit Kreditkarte bezahlen wollten. Das hatten sie aber. Genau weiß ich auch nicht mehr was jetzt passiert ist. Auf jeden Fall war am Ende noch eine Rechnung von 64 Dollar über. Das hat dann noch etwas gedauert bis das geklärt war. Ferdaus, Valentina und ich haben dann ein Taxi zurück genommen. Marcel  ist mit den anderen noch weitergezogen denn er musste einen Flug mitten in der Nacht nehmen um zurück nach Minnesota zu fliegen. Wir sind am nächsten Tag nochmal zurück in die Stadt und haben uns die Museen angesehen von welchen die meisten kostenlos sind. Ziemlich interessant muss ich sagen. Wir waren im Museum of American History und im Space-museum. Den Weg zurück zum Haus habe wir dieses mal mit dem Fahrrad zurückgelegt. Es war ein Kampf, denn der Weg in die Stadt ist quasi nur bergab. Wohingegen es dann auf dem Rückweg nur bergauf geht. Und da wir ja ein Zeitfenster von 30 min hatten, mussten wir etwas in die Pedale treten. Valentina wir ziemlich am hächeln, ich dachte schon fast sie bricht mir da auf dem  Fahrrad zusammen. Ich bin aber auch ganz schön ins Schwitzen gekommen. Da ich ja auch lange krank war, bin ich schon wieder außer Form gewesen. Ich hoffe wirklich dass diese Erkältung bald mal weg geht. Als wir dann wieder am Haus waren haben wir eigentlich nur noch unsere Sachen zusammen gepackt. Und sind dann mit einem Taxi zum Busbahnhof. Ferdaus ist zum Flughafen gefahren. Wir waren eine Stunde zu früh da, aber besser zu spät als zu früh. Dann hat uns der Bus nach New York gebracht. Und dann von der Grand Central Station nach Katonah wo uns dann Gott sei Dank ein anderes Au Pair abholen konnte. Es war immerhin Sonntag und Mitternacht.

Jetzt bin ich also wieder hier in Ridgefield. Rückblickend kann ich sagen dass es ein verdammt geiles Abenteuer gewesen ist und der Trip definitiv ein Highlight meines Jahres hier in den USA sein wird.
Ich werde auchnoch eine Film zusammenschneiden. Und die wichtigsten Fotos hier hochladen
South Beach

I take you to the Candyshop do do do do I let you lick the lollipop do do do do

Brücke in Savannah

Falls jemand politisch informiert ist, ich habe mal das einzige Kuba abgelichtet in das Amerikaner gehen dürfen
- Sekunde, Cu bar wäre ein cooler Name für eine Bar...

wenigstens hat bei der Abreise die Skyline selbst bei Scheiß Wetter noch gut ausgesehen

Was wie Höhlenmalerei aussieht, ist leider nur ein sehr unreifer Streich

Charleston

Bildunterschrift hinzufügen

erster Strand in Florida


Nichtmal meinen Namen können die richtig schreiben!

Surfin' USA

Obdachloser am Flughafen. Sollte ich aber eigentlich keine Witze drüber machen denn auf der Bank gegenüber hat wirklich ein Obdachloser geschlafen.

Myrtle Beach

Myrtle Beach

Irgendwo in Key West

Sonnenuntergang in Key West

Key West

Strand in Key West

Strand in Key West zwischen zwei Baumstämmen hindurch fotografiert

South Beach - Miami

Auf dem Heimweg von Miami

Daytona Beach Appartement Ausblick

Savannah

Museum of American History

Kirschbäume

South Beach - Miami

Times Square - New York

St. Augustine - Florida

St. Augustine - Florida

Piraten

St. Augustine - Florida

Gopro Selfie

Gopro Selfie

Was ist besser als Pizza? Strand und Pizza!

schöne Belichtung ausnutzen

von oben

Ich mal wieder

mal ohne mich

Condos in Daytona

Condos in  Daytona

On the Road

Hotelessen am Strand

Irgendein Strand in Florida 
Marcel

Wo war das denn jetzt wieder?

Ab nach Kuba! Wir können ja :P

Daytona Race Track - Leider wir durften wir keine Runde drehen...

Savannah

Savannah bei Dämmerung

Savannah

Idiot mit nem Surfbrett

Das weiße Häuschen

Washington Memorial

Space and Air Museum

Space and Air Museum

Moon walk

1 Kommentar:

  1. Hammer Brudi !!! Die Bilder sind ja alles super geil :) Freu mich so das du ne super Zeit hattest!! Wir haben heute gebucht.. 77 Tage!!! DER COUNTDOWN LÄUFT :D :)

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